Anke Knoke-Kahner,
Bildende Künstlerin, Projektentwicklerin und künstlerische Leiterin


"Ich finde es sehr spannend, Menschen an kreatives Arbeiten heranzuführen.
Kreativität bedeutet für mich dabei nicht nur, dass Bilder gemalt oder Skulpturen geschaffen werden.
Für mich ist Kreativität eine Lebensgrundhaltung.
Bestehendes nicht einfach hinzunehmen, sondern Neues auszuprobieren.
Scheinbar Unmögliches zu erwägen und ins Machbare zu übersetzen.
Eine solche Einstellung beschränkt sich nicht auf künstlerische Ausdrucksformen.
Unsere Welt wird durch uns und unser Verhalten geformt. Täglich neu.
Mich und andere daran zu erinnern und daran zu arbeiten, das ist meine Idee."

Anke Knoke-Kahner hatte die Idee für das Projekt und entwickelte das Konzept für Viele Schafe - eine Herde , WIR SENDEN.
Sie begleitet es als künstlerische Leiterin.
Die Bildende Künstlerin lebt und arbeitet in Senden- Ottmarsbocholt in der sogenannten "Villa Kunterbunt".

Neben Mal- und Kreativkursen, die im Atelier in Ottmarsbocholt stattfinden, ist sie in verschiedenen Einrichtungen und Institutionen tätig.
Sie leitet im Rahmen des NRW Landesprogramms Kultur und Schule Kunst AGs in der Burgschule in Davensberg (Förderschule, Förderschwerpunkt Lernen) und der Münsterlandschule in Tilbeck (Montessori).
Die Gelsenwasser AG fördert ihr Skulpturenprojekt beim Sozialwerk ST.Georg Ascheberg. Die Künstlerin malt im Sendener Altenheim mit dementen Senior/innen und führt zahlreiche Ferienworkshops im Biologischen Zentrum, Lüdinghausen und beim Ökumenischen Jugendtreff in Senden durch.

www.pegasus-art.de



Bettina Langenfeld, Sozialpädagogin,
Leiterin des KUBUZ und Projektverantwortliche


Gestaltungsräume anbieten und ausfüllen, Stärken sehen und sich darauf besinnen, sich selbst spüren und anderen zuschauen, fasziniert sein von Vielfalt und Einzigartigkeit, gespannt sein auf das, was schon ist und noch wird, wahrnehmen, wo sich etwas tut.Dazu lädt dieses Projekt ein und ich freue mich, ein Teil davon zu sein.

 

www.jugendtreff-senden.de





Ulrich Breitling-van de Pol,
evangelischer Pastor und Vorsitzender des Ökumenischen Jugendtreffs Senden e.V. 


"Dass ich das kann, hätte ich nie gedacht!" sagte mir ein jugendlicher Konfirmand, nachdem wir mit Frau Knoke-Kahner im Frühjahr ein anderes künstlerisches Projekt durchgeführt haben.


Ich glaube, dass es von großer Wichtigkeit ist, dass Menschen das erfahren können und gleichzeitig erleben, dass ihr ganz individueller Beitrag (ihr Schaf) im Gemeinwesen einen Platz hat Von daher halte ich das Projekt vieleschafe-eineherde für eine tolle Sache, um die Vielfalt und Einzigartigkeit der Institutionen und Menschen in Senden zum Ausdruck zu bringen und gleichzeitig deutlich zu machen, dass jede und jeder einzelne einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwesen leisten kann. Denn schließlich gehören alle zu einer Herde.

Verständnis und Toleranz, Einzig- und Andersartigkeit, Partizipation und Verantwortung, Integration. Alle diese großen Themen und Schlagworte der öffentlichen Diskussion sehe ich in diesem Projekt durchscheinen. Und das schöne ist: Es wirkt nicht angestrengt, sondern sympathisch, witzig und fröhlich und macht einfach Freude. So freue ich mich schon sehr, bald viele bunte Schafe in Senden zu sehen.